"Die Finanzierungsangebote der Banken sind jedenfalls nicht ident - wie fälschlicherweise oft angenommen. Dies wissen wir schon lange. Jede noch so geringe Abweichung in der Verzinsung wirkt sich signifikant auf die Gesamtkosten aus - immerhin bedeutet ein um 1/4 %-Punkt höherer Kreditzinssatz eine Mehrbelastung von rund 13.000 Euro. Dies sollte der Kreditnehmer jedenfalls bedenken, sollte er tatsächlich auf die Ausschreibung seiner Finanzierung verzichten wollen."

 

Wolfgang Larcher

25 Jahre Bankerfahrung bei Tiroler Banken sowie rund 450 Ausschreibungen über krex.at

 

(Finanzierung von Euro 300.000 bei einer Laufzeit von 30 Jahren)


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Geltungsbereich: Soweit nicht ausdrücklich Gegenteiliges vereinbart wurde, gelten gegenständliche dem Auftragsgeber bekannt gegebenen AGB. Zum Geltungsbereich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gehören insbesondere die Dienstleistung der Vermittlung von Personalkrediten, Hypothekarkrediten und Finanzierungen gem. § 136a Abs. 1 Z 2 GewO. Im Hinblick auf die genannten Dienstleistungen ergänzen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Kreditvermittlung die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kreditmaklers. Für Fragen, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Kreditvermittlung nicht geregelt sind, gelten die Regelungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

 

Ausschreibung und Beratung: Die Tätigkeit des Kreditmaklers besteht darin, dem Auftraggeber

 

  1. Kreditverträge oder sonstige Kreditierungen vorzustellen oder anzubieten,
  2. bei anderen als den in Z 1 genannten Vorarbeiten oder anderen vorvertraglichen administrativen Tätigkeiten zum Abschluss von Kreditverträgen oder sonstigen Kreditierungen behilflich zu sein, oder
  3. für den Kreditgeber Kreditverträge abzuschließen oder bei sonstigen Kreditierungen für den Kreditgeber zu handeln. Unter Beratungsdienstleistungen ist die Erteilung individueller Empfehlungen an den Auftraggeber in Bezug auf ein oder mehrere Geschäfte im Zusammenhang mit Kreditverträgen zu verstehen. Solche Beratungsdienstleistungen sind in der Kreditvermittlung nicht umfasst und müssen gesondert vereinbart werden. Bietet ein Kreditmakler solche Beratungsdienstleistungen an, wird er den Auftraggeber darüber sowie über die Konditionen, gesondert informieren.

 

Informationspflichten des Auftraggebers: Zur Abwicklung der Kreditanfrage benötigt der Kreditmakler eine Vielzahl von Informationen vom Auftraggeber. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die vom Kreditmakler bei ihm angeforderten Informationen und Unterlagen unverzüglich zu übermitteln. Der Auftraggeber ist verpflichtet, dies dem Kreditmakler mitzuteilen, wenn er bereits bei einer anderen Stelle ein Kreditansuchen gestellt hat. Weiters hat der Auftraggeber dem Kreditmakler mitzuteilen, wenn ein von ihm gestelltes Kreditansuchen, aus welchem Grund auch immer, abgelehnt worden ist. Der Auftraggeber nimmt zur Kenntnis, dass unrichtige und unvollständige Informationen dazu führen können, dass sein Kreditansuchen nicht erfolgreich ist. Für den Fall, dass der Auftraggeber durch schuldhafte Fehlinformationen das Scheitern der Vermittlung herbeigeführt hat, ist der Auftraggeber dem Kreditmakler zum Schadenersatz, insbesondere zum Ersatz der entgangenen Vergütung, verpflichtet.

 

Datenschutz, Bankgeheimnis: Der Auftraggeber stimmt im Sinne von § 4 Z 14 DSG zu, dass seine Daten, die er an den Kreditmakler übermittelt, von diesem verarbeitet und zum Zwecke der Kreditvermittlung an potenzielle Kreditgeber weitergeleitet werden. Die Verarbeitung der Daten erfolgt zweckgebunden im Hinblick auf die Kreditausschreibung/-vermittlung und im Einklang mit den Bestimmungen des Datenschutzgesetzes bzw. des Gesetzes über den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen. Der Auftraggeber kann diese Einverständniserklärung jederzeit schriftlich widerrufen; in diesem Fall kann der Kreditmakler die Kreditvermittlung freilich nicht weiter durchführen. Für die Zwecke der Kreditvermittlung entbindet der Kunde die beteiligten Banken gegenüber dem Kreditmakler gem. § 38 Abs. 2 Z 5 BWG vom Bankgeheimnis.

 

Dauer des Auftrages, Erfolg: Die Kreditvermittlung ist dann erfolgreich, wenn eine Kreditzusage innerhalb von 60 Tagen nach Vorlage aller Unterlagen an den Kunden übermittelt wird. Der Kunde verpflichtet sich, während des aufrechten Vermittlungsauftrages den Kreditmakler über zusätzliche Kreditanfragen im Voraus zu informieren.

 

Entgelte: Das Entgelt für den  Kreditmakler für dessen Tätigkeit ist vor Abschluss des Kreditvertrages auf Papier oder einem anderen dauerhaften Datenträger zu vereinbaren. Es gelten die gesetzlichen Regelungen.

 

Informationspflichten des Kreditmaklers: Den Kreditmakler trifft gegenüber dem Kunden eine Vielzahl von Informationspflichten. Um diesen Informationspflichten nachzukommen, wird der Kreditmakler dem Kunden Informationsmaterial übermitteln. Der Kunde verpflichtet sich, dieses Informationsmaterial aufmerksam zu lesen. Der Kunde verpflichtet sich weiters, erst dann eine Entscheidung zu treffen, wenn er die vom Kreditmakler zur Verfügung gestellten Informationen zur Kenntnis genommen hat. 

Umschuldungen: Der Auftraggeber nimmt zur Kenntnis, dass es dem Kreditmakler aufgrund seiner Standesregeln verboten ist, im Zuge einer Umschuldung Kredite anzubieten oder zu vermitteln, bei denen der effektive Jahreszinssatz gegenüber dem effektiven Zinssatz des abzulösenden Kredits bei Einrechnung der Provision eine monatliche wirtschaftliche Mehrbelastung für den Kunden bedeuten würde. Eine Änderung des Risikos (bspw. Zins- oder Währungsrisiko) oder der Sicherheiten kann eine wirtschaftliche Belastung oder Entlastung für den Kunden darstellen. Droht dem Kunden die Zahlungsunfähigkeit, so wird dem Kunden das Aufsuchen einer staatlich anerkannten Schuldnerberatungsstelle empfohlen.

 

Besondere Risiken bei Krediten mit Tilgungsträger: Ein Kredit mit Tilgungsträger ist ein Kredit, bei dem die Zahlungen des Kunden zunächst nicht der Tilgung des Kreditbetrags, sondern der Bildung von Kapital auf einem Tilgungsträger dienen und vorgesehen ist, dass der Kredit später zumindest teilweise mit Hilfe des Tilgungsträgers zurückgezahlt wird. Tilgungsträger können Wertpapiere, Kapitallebensversicherungen oder sonstige Finanzprodukte sein. Bei Krediten mit Tilgungsträger besteht insbesondere das Risiko, dass die Entwicklung des Tilgungsträgers nicht ausreicht, um den Kredit wie geplant mit Hilfe des Tilgungsträgers zurückzuzahlen. Um dieses Risiko zu verdeutlichen, wird der Kreditmakler dem Kunden zusätzliche Informationen übermitteln. Der Kunde verpflichtet sich, diese Risikoinformationen aufmerksam zu lesen und erst dann eine Entscheidung zu treffen, wenn er diese Risikoinformationen zur Kenntnis genommen hat.

 

Besondere Risiken bei Fremdwährungskrediten: Ein Fremdwährungskredit ist ein Kreditvertrag, bei dem der Kredit auf eine andere Währung lautet als die, in der der Verbraucher sein Einkommen bezieht oder die Vermögenswerte hält, aus denen der Kredit zurückgezahlt werden soll, oder auf eine andere Währung als die Währung des Mitgliedstaats lautet, in welchem der Verbraucher seinen Wohnsitz hat. Bei einem Fremdwährungskredit besteht insbesondere das Risiko, dass Schwankungen des Wechselkurses und / oder des Zinssatzes zu einer erhöhten Belastung des Kreditnehmers führen. Um dieses Risiko zu verdeutlichen, wird der Kreditmakler dem Kunden zusätzliche Informationen übermitteln. Der Auftraggeber verpflichtet sich, diese Risikoinformationen aufmerksam zu lesen und erst dann eine Entscheidung zu treffen, wenn er diese Risikoinformationen zur Kenntnis genommen hat.

 

Beschwerden: Bei Beschwerden besteht die Möglichkeit, die Ombudsstelle des Fachverbands Kreditmakler in Anspruch zu nehmen. Diese ist per E-Mail unter fdl.ombudsstelle@wko.at erreichbar. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der alternativen Streitbeilegung durch das FIN-NET (http://www.bankenschlichtung.at/) oder die Schlichtung für Verbrauchergeschäfte (http://www.verbraucherschlichtung.or.at/).